Fahrradhelm

von Peter | 2. Juni 2010

Fahrradhelme sind zum Schutz des Kopfes entwickelte Vorrichtungen, die den Kopf eines Radfahrer beim Falle eines Sturzes schützen soll. Bereits in den Anfängen des Radfahrens hatten Fahrer Schutzvorrichtungen (meist Sturzkappen und Sturzringe), es war Radfahrern aber auch erlaubt, dass sie ohne diese fahren dürfen. Diese waren aber gerade an heißen Tagen sehr unangenehm, da sie keine Wärme abgaben. Abhilfe schaffte hier der Fahrradhelm, der durch Lüftungsschlitze Wärme abgeben kann und den Fahrtwind als Kühlungselement nutzen kann.
Es gibt drei verschiedene Helm-Arten: Weichschalen-, Hartschalen- und Mikroschalen-Helme. Weichschalen-Helme zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur eine Schale aus Hartschaumstoff besitzen. Daher sind sie inzwischen überholt und nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Hartschalen-Helme haben zusätzlich noch einen Überzug aus hartem Kunststoff, welche Schutz gegen äußere Einwirkungen bieten soll. Wegen des relativ großen Gewichts sind diese fast ausschließlich im Downhill-Bereich zu finden. Mikroschalen-Helme haben einen dünnen Kunststoffüberzug und wegen des relativ geringen Gewichts (verglichen mit dem Hartschalen-Helm) die am meisten genutzten Helme von Straßen- und Bahnfahrern.
In Deutschland gibt es seit mehreren Jahren eine Helmpflicht, welche dazu führen sollte, dass weniger Radfahrer beim ausüben ihres Hobbys sterben. Daher werden Fahrradhelme geprüft (bspw. TÜV), damit sicher gestellt wird, dass sie den Fahrer wirklich schützen.

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