Herrenfahrrad

von Peter | 2. Juni 2010

Als typische Rahmenform für ein Herrenfahrrad gilt der Diamantrahmen. Dieser besteht beim Hauptrahmen aus einem Trapez, welches durch zwei Dreiecke für den Hinterbau ergänzt wird. Als volkstümliche Bezeichnung wird häufig von einem Fahrrad mit Mittelstange gesprochen.

Die sprachliche Trennung zwischen Herren- und Damenrädern entspricht heute nur noch bedingt den tatsächlichen Gewohnheiten, da auch weibliche Radler gerne ein Herrenrad verwenden. Der wichtigste Vorteil des Diamantrahmens besteht darin, sowohl im Gelände als auch bei hohen Geschwindigkeiten eine stabile Fahrweise zu gewährleisten. Die Einschränkung, dass Frauen mit Röcken oder Kleidern nur schwer auf einem Herrenrad fahren können, ist angesichts der heutigen Hosenmode überholt.
Besonders sportliche Radfahrer beiderlei Geschlechts schätzen Räder mit einem Diamantrahmen.

Herrenräder werden als Stadträder für Menschen angeboten, welche überwiegend kürzere Strecken fahren. Optimal für längere Fahrten geeignet sind Touren- und Reiseräder, diese bieten nicht zuletzt einen stabilen Gepäckträger für das Reisegepäck.
Rennräder sind optimal auf das schnelle Fahren auf der Straße eingestellt, während Mountainbikes das Fahren im Gelände ermöglichen.
Die meisten Räder verfügen über eine Gangschaltung mit zumindest drei Gängen, eine größere Anzahl an Gängen erleichtert das Fahren auf Bergstrecken. Wer eine Rücktrittbremse bevorzugt, wählt eine Nabenschaltung, welche heute auch mit sieben und mehr Gängen angeboten wird.

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